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A Guide to Cosy Homes

Ich liebe es durch Zeitrschriften zu blättern, mich in Pinterest zu verlieren und mir all diese perfekten und durchgestalteten Wohnungen anzuschauen. Gedanklich baue ich mir dann meine eigene Wohnung um, kreiere einen Idealzustand von Möbelarrangements und schmücke sie mit allen möglichen Designaccessiors, bis jedes Eck von Vollkommenheit nur so glänzt. Gedanklich blende ich die Unordnung aus und male mir schöne Instagramfotos aus. Geht es euch auch so? Eigentlich erzähle ich das niemanden, aber dieser kleine Seelenstriptease soll auf etwas aufmerksam machen. Wir wollen alle schön Wohnen, davon gehe ich aus, sonst würdet ihr diesen Text nicht lesen. Aber wisst ihr, was für mich gerade schön Wohnen bedeutet? Dieser Blick zum Beispiel

Wenn ihr schon ein bisschen in den Texten gestöbert habt, dann wisst ihr warum und wie sehr ich meine Wandfarbe liebe. Sie setzt mir immer so ein “aaaaa, schöööön” in den Kopf, jedes Mal, wenn ich meine Wände betrachte, wenn sich der Lichteinfall ändert oder ich eine neue Nuance an ihr entdecke. Aber ihr seht noch mehr. Da ist diese Tasse, ein Weihnachtsgeschenk von meinem Lieblingsmann. Gestern ist leider der Henkel abgebrochen, aber irgendwie macht sie das nur noch schöner. Der Tee darin sorgt für Klarheit und Durchatmen, um meine Gedanken gut in Text zu verpacken… schluck, gluck, aaaah…. und auch für Selbstliebe, da ich mir beim Trinken meine positiven Affimationen aufsage, um in der Kraft und im Vertrauen zu bleiben. Das, was mein Herz glühen lässt, wenn ich an die Tasse denke, ist das Strahlen auf dem Gesicht meines Mannes, als er sie mir schenkte. Er hat sie mit solcher Sorgfalt ausgesucht und mir alles über den Herstellungsprozess erzählt, was er auf deutsch verstanden hatte, dass die Tasse so fest mit seinem Lächeln und damit mit einem Schwall Liebe für mich verbunden ist. Das Buch daneben, “The Monocle Guide to Cosy Homes” hat diese wunderschön verzückende Farbe und gab mir die Inspiration für diesen Artikel. Ich liebe es darin zu blättern und die Gedanken der Autoren aufzusaugen. Mein Esstisch, übrigens ein Sperrmüllfund, ist gerade beklebt mit 2m Ikearollenpapier, weil ich gestern Abend so eine Selbstreflexionsübung gemacht habe und dabei wunderbare Erkenntnisse hatte, weshalb sie da noch ein bisschen kleben bleiben darf, damit die Gedanken noch wirken können. Ich könnte noch stundenlang weiter an diesen Details hängen bleiben, allerdings geht es dabei um eine bestimmte Sache: Einen Leitfaden für ein gemütliches Zuhause. Genau, einen “Guide to Cosy Homes” sozusagen. Dies ist der erste Artikel einen kleinen Serie, die Gedanken aufgreift, was es braucht, um ein Zuhause gemütlich und damit wohnbar und behaglich zu machen. Es geht also nicht darum ein neues Designexempel zu erschaffen, sondern es geht um das eigene Zuhause. Hier sollte der Perfektionswahn mit aller Macht nach draußen verbannt werden, es sollte Platz geben für die eigenen Fehler und Raum für das Leben.

Hier seht ihr meine Wohnungs aus Studentenzeiten. Was habe ich sie geliebt, diese unperfekten, aber dadurch so lebendigen Räume, voller Erinnerungen und voller Makel auch, die in der Gesamtheit eine wunderschöne Einheit bilden. Sie ist auch ein Beispiel für eine schöne No-Budget Wohnung, nicht Low-Budget, sondern wirklich wirklich No-Budget. Unsere Küche im zweiten Bild ist in sehr geselliger Gemeinschaftsarbeit aus gesammelten und damit kostenlosen Materialien von uns erbaut wurden. Und diese Wohnung hatte so so unglaublich viel Charme. Das einzige, wofür wir Geld ausgegeben haben, das passiert, wenn man mit einer Innenarchitektin zusammen wohnt, war Farbe. Und es war gute Farbe, kein Baumarktgedöns.

Das, was eine Wohnung also wohnbar macht, ist nicht die Perfektion oder die druckfertige Präsentation alles Innenlebens. Es ist deine Person in der Wohnung, um die es geht und die die Wohnung mit Leben füllt und deshalb geht es um dich und das, was dein Herz erfüllt, was dir wichtig ist. Die Dinge, mit denen du dich gerne umgibst, weil sie für dich einen Wert haben, was auch immer das ist, sind die Dinge, die entscheiden, ob du schön lebst oder nicht. Ganz egal, ob das dann der Designklassiker ist, den du dir ermöglicht hast, oder ob es die Bildersammlung deiner Kinder ist. Das erste un allerwichtigste ist deine Beziehung zu den Dingen, die entscheidet, ob es etwas wert ist, dass du dich damit umgibst, oder nicht. Nun gibt es auch hier Wege und Leitgedanken, damit das alles an Wertigkeit und Schönheit in ästhetischem Sinne gewinnt, dazu wird es bald einen Artikel geben. Erzählt mir gerne, was eure Lieblingsecken sind, mit was ihr euch gerne umgibt, wo bestimmte Gefühle und Gedanken dran haften und was euch in eurer Wohnung glücklich macht. ich würde mich freuen, wenn ihr mir sogar Fotos davon zeigt, postet sie auf Facebook oder Instagram, oder schickt sie mir per Mail. Wenn wir eine schöne Auswahl zusammen haben, dann teile ich sie hier auf dem Blog.

Wenn ihr ähnliche Gedanken habt, dann lasst es mich wissen und schreibt mir einen Kommentar, ich freue mich! Mehr über das leben und das Wohnen findest du auch bei mir auf Instagram und Facebook.

Alles Liebe, deine Valerie

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