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Warum Farbe so wirksam ist. Der Weg zum richtigen Konzept

Es braucht sehr viel Zeit, um akzeptierte und gewohnte Bilder von etwas “Schönem” und “Guten” zu verändern. Ganz oft, ist nicht das Beste das allgemein geglaubte, sondern, das, was die Meiste AUfmerksamkeit erfährt, vonvon es die Meisten Beispiel gibt und meistens sind das leider genau die Dinge, die man eben schon immer so macht. Die Vorstellungen von weißen Wohnräumen als Idealzustand und sogar als einzige Möglichkeit kommt, wie so ziemlich alles, was uns heute aus Architektur und Gestaltung bekannt ist, aus dem Bauhaus und seinen Ergebnissen. Und hier entstand unumstritten wunderschöne Architektur, geniale Möbel und avantgardistisches Gedankentum. Aber hier entstanden auch viele Vorbilder, die falsch verstanden wurden und aus denen wir heute Ideale ableiten, die es nicht verdienen ein ästhetische Ideal darzustellen. Wovon ich eigentlich rede? Weiße Farbe! Keines der Meisterhäuser hatte weiße Wände im Inneren, jedes zeichnet sich aus, durch eines sehr individuelle und für heutige Vorstellungen, sogar sehr bunte Farbgestaltung.

Es ging hier aber keineswegs um die Lieblingsfarben der jeweilen Bauherren, oder um deren Geschmack oder sogar Farbpsychologie. Es ging, ganz nüchtern, darum die Räume zu gliedern, Orientierung zu bieten, ihnen Tiefe und Höhepunkte zu geben, Atmosphäre, aber auch Struktur. Jeder Bau bringt Nachteile und weniger schöne Ecken mit sich. Farbe wurde auch sehr gezielt dafür eingesetzt, von diesen Baukompromissen abzulenken, oder sie ganz zu verstecken.

 

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